Die mißmutige Fee Allia wird auf die Erde verbannt, bis sie gelernt hat, die Welt zu lieben.
Die Familie Müller lebt ein gutes, bescheidenes Leben. Seitdem ihre Mutter gestorben ist, kümmert sich die älteste Tochter Liese um ihre Geschwister. Doch der Vater hat eine Achillesferse: Wenn er zuviel getrunken hat, dan lügt er. Ihre Freunde, die Familie des Diener Jakob, der bei Hof dient, kommen zu Besuch, es wird getrunken, und im Rausch erzählt der Müller, daß seine Tochter Stroh zu Gold spinnen kann. Als der Hofmarschall erscheint und die Bediensteten beschimpft, weil sie nicht im Schloß sind, erzählen sie ihnen von Lieses Geheimnis. Daraufhin wird sie ins Schloß geschickt.
Liese ist verzweifelt. Da erscheint ein kleines Männlein, das ihr Stroh zu Gold spinnt. Zuerst schenkt ihm Liese einen Ring, dann eine Kette, am letzten Tag muß sie ihm ihr Kind versprechen. Am folgenden Morgen lernt Liese König Christian kennen und lieben, ihre Hochzeit am gleichen Tag löst einen großen Skandal aus.
Ein Jahr später hat Liese einen Sohn, doch das Männlein kommt und verlangt das Kind. Aber es offeriert einen Pakt: Errät Liese in 3 Tagen seinen Namen, so wird es ihr das Kind geben. Ihre Geschwister sind in den Wald gelaufen und suchen dort nach dem Männlein, der Hofmarschall schleicht ihnen hinterher, weil er glaubt, sie könnten ihn rehabilitieren. Und tatsächlich: Dort ist das Männlein. Und sie hören seinen Namen: Rumpelstilzchen.
Zurück im Schloß erzählen sie Liese alles, und so kann sie ihr Kind behalten. Die Feenkönigin ist aber jetzt von Allias Fähigkeit zu lieben überzeugt und nimmt sie mit sich.

